Viele Menschen duschen täglich, doch mit zunehmendem Alter ist das nicht immer ratsam. Unsere Haut verändert sich mit dem Alter, und diese Veränderungen beeinflussen die richtige Pflege. Mit dem Alter nimmt die Talgproduktion ab. Talg spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz und der Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Er bildet eine Barriere, die Feuchtigkeit speichert und die Haut geschmeidig hält. Sinkt die Talgproduktion, verliert die Haut ihren Schutz und wird trockener und empfindlicher.
Die natürliche Hautbarriere, der Hydrolipidfilm, ist essenziell für gesunde Haut. Diese Schicht besteht aus Talg, Schweiß und Feuchtigkeit und schützt vor schädlichen äußeren Einflüssen wie Bakterien und Umweltverschmutzung. Mit zunehmendem Alter und abnehmender Talgproduktion verliert die Haut diese Schutzschicht leichter. Dadurch wird sie anfälliger für Trockenheit und Reizungen. Dermatologen raten daher, die Duschgewohnheiten anzupassen, um die Haut gesund und mit Feuchtigkeit versorgt zu halten. Zu häufiges und zu langes Duschen, insbesondere mit heißem Wasser, kann die Schutzschicht der Haut zusätzlich schädigen.
Wie oft sollte man duschen?
Viele denken verständlicherweise, tägliches Duschen sei für gute Hygiene unerlässlich. Dermatologen geben jedoch an, dass es ausreicht, den ganzen Körper zwei- bis dreimal pro Woche mit Wasser und Seife zu waschen. Zu häufiges Duschen kann die Haut austrocknen und reizen, insbesondere mit zunehmendem Alter. Das heißt aber nicht, dass man ganz aufs Waschen verzichten sollte. Bestimmte Körperstellen, wie Achseln, Füße und Intimbereich, benötigen tägliche Pflege. Dort sammeln sich Schweiß und Bakterien an, weshalb diese Bereiche besondere Aufmerksamkeit verdienen.





