Warum werden Nelken überhaupt mit dem Blutzucker in Verbindung gebracht? Was steckt in diesen kleinen braunen Knospen? Und kann es sinnvoll sein, sie häufiger in der Küche zu verwenden?
Ich habe mich näher damit beschäftigt – und dabei festgestellt, dass die Wahrheit deutlich interessanter ist als manches Versprechen im Internet.
Ein Gewürz, das viele von uns unterschätzen
Gewürznelken sehen unscheinbar aus.
Klein, dunkelbraun und hart liegen sie meistens irgendwo zwischen Zimt, Muskat und Lorbeerblättern.
Dabei handelt es sich bei einer Nelke nicht etwa um einen Samen, sondern um die getrocknete Blütenknospe des Gewürznelkenbaums.
Schon beim Öffnen der Packung merkt man, wie intensiv dieses Gewürz ist.
Der typische Geruch stammt zu einem großen Teil von Eugenol, einem natürlichen Pflanzenstoff, der wesentlich zum charakteristischen Aroma der Nelke beiträgt.
Wer einmal auf eine ganze Nelke gebissen hat, kennt den Effekt: Zuerst schmeckt sie würzig und leicht süßlich, kurz darauf ziemlich kräftig und scharf. Im Mund kann anschließend sogar ein etwas betäubendes Gefühl entstehen.
Genau diese Intensität ist einer der Gründe, weshalb Nelken seit Jahrhunderten nicht nur zum Kochen verwendet werden.
Heute interessieren sich Wissenschaftler unter anderem für die verschiedenen Pflanzenstoffe und antioxidativen Eigenschaften des Gewürzes.





