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Quarkbällchen mit 450 g Quark – außen goldbraun, innen herrlich fluffig

Zubereitung

Zuerst den Quark zusammen mit Zucker, Vanille und den Eiern in eine große Schüssel geben und alles gründlich verrühren. Die Masse sollte schön glatt und gleichmäßig sein.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Diese trockenen Zutaten nach und nach zur Quarkmasse geben und unterrühren. Am Ende entsteht ein relativ dicker, klebriger Teig. Genau so soll er sein. Man sollte ihn nicht mit den Händen formen müssen.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Ideal sind ungefähr 170 bis 175 °C. Ist das Fett zu heiß, werden die Quarkbällchen außen schnell dunkel, während sie innen noch roh bleiben. Ist es zu kalt, saugen sie sich stärker mit Fett voll.

Wer kein Thermometer hat, kann einen kleinen Holzlöffelstiel ins Öl halten. Bilden sich daran kleine Bläschen, ist das Fett in der Regel heiß genug.

Nun mit zwei Teelöffeln oder kleinen Esslöffeln Portionen vom Teig abstechen. Die Teigmenge vorsichtig ins heiße Fett geben. Dabei nicht zu viele Bällchen gleichzeitig in den Topf geben, denn sie brauchen Platz und gehen beim Ausbacken noch etwas auf.

Die Quarkbällchen einige Minuten goldbraun ausbacken. Viele drehen sich dabei von selbst. Falls nicht, einfach vorsichtig mit einem Schaumlöffel wenden.

Sobald sie rundherum schön goldbraun sind, aus dem Fett nehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch warm direkt in Zucker wälzen. Dann haftet der Zucker besonders gut und bildet diese typische leicht knusprige Schicht außen.

Am besten schmecken die Quarkbällchen frisch. Innen sind sie dann besonders weich und fluffig, während die Außenseite noch leicht knusprig ist.

Wer möchte, kann den Zucker zum Wälzen mit etwas Zimt vermischen. Auch etwas Zitronenabrieb im Teig passt sehr gut und macht die Bällchen etwas frischer.

Wichtig ist vor allem die richtige Temperatur beim Ausbacken. Wenn die ersten Bällchen außen sehr schnell dunkel werden, die Hitze etwas reduzieren. Dauert es dagegen lange und die Bällchen wirken fettig, darf die Temperatur etwas höher sein.

Die Größe spielt ebenfalls eine Rolle. Lieber kleinere Bällchen formen als riesige Portionen. Kleine Quarkbällchen garen gleichmäßiger durch und bekommen eine schönere Kruste.

Für mich gehören sie definitiv zu den Rezepten, bei denen man kaum warten kann, bis die nächste Portion aus dem Topf kommt. Und meistens verschwinden die ersten schon, bevor überhaupt alle fertig sind.

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