Für die letzte Schicht den roten Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten. Statt Wasser verwende ich dafür möglichst den aufgefangenen Kirschsaft. Dadurch bekommt der Guss nicht nur eine kräftigere Farbe, sondern schmeckt auch deutlich fruchtiger.
Den fertigen Guss kurz abkühlen lassen, aber nicht warten, bis er bereits fest wird. Dann langsam über die Kirschen gießen und möglichst gleichmäßig verteilen.
Jetzt kommt eigentlich der schwierigste Teil des ganzen Rezepts: warten.
Die Torte mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Noch besser schmeckt sie meiner Meinung nach, wenn sie über Nacht durchziehen darf. Dann wird der Keksboden kompakter, die Creme schön kühl und der Kirschguss vollständig fest.
Vor dem Servieren mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand der Springform entlangfahren und erst danach den Ring lösen.
Ein kleiner Tipp, damit der Boden wirklich gelingt
Bei solchen Kühlschranktorten entscheidet das Verhältnis von Keksen und Butter darüber, ob man später schöne Stücke schneiden kann. Ist zu wenig Butter enthalten oder wurde der Boden nur locker in die Form gegeben, zerbröselt er schnell.
Deshalb die Masse wirklich ordentlich festdrücken. Sollte sie beim Vermischen noch sehr trocken wirken, kann man einfach einen kleinen zusätzlichen Löffel geschmolzene Butter dazugeben.





