Früher habe ich leere Thunfischdosen eigentlich immer sofort ausgespült und in den Metallmüll gegeben. Für mich waren sie Verpackung, mehr nicht. Irgendwann habe ich aber angefangen, einige davon aufzubewahren, weil mir aufgefallen ist, wie praktisch diese kleinen, stabilen Dosen eigentlich sind.
Sie haben eine gute Größe, sind leicht, formstabil und lassen sich nach gründlicher Reinigung für verschiedene kleine Dinge im Haushalt verwenden. Natürlich ersetzt das Recycling nicht, denn Metall gehört am Ende weiterhin in die entsprechende Wertstoffsammlung. Aber bevor eine Dose dort landet, kann sie durchaus noch ein zweites Leben bekommen.
Besonders interessant finde ich dabei Ideen, die wirklich alltagstauglich sind. Nicht irgendeine Bastelarbeit, die hübsch aussieht und danach nur herumsteht, sondern Dinge, die man tatsächlich benutzen kann. Als kleine Pflanzschale, Ordnungshilfe, Bastelbehälter oder dekorative Aufbewahrung sind die Dosen überraschend vielseitig.
Ein Punkt ist allerdings wichtig: Nach dem Öffnen können an Dosen scharfe Kanten entstehen. Deshalb kontrolliere ich sie immer sehr sorgfältig. Dosen mit ausgefransten oder scharfkantigen Rändern verwende ich nicht weiter. Auch zum Backen würde ich nur Behälter nutzen, die ausdrücklich dafür geeignet sind und bei denen Material und Beschichtung bekannt sind. Eine beliebige Konservendose ist nicht automatisch eine sichere Backform.





