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Wie man Unkraut natürlich beseitigt: 60 Cent reichen aus

Pflasterfugen sehen zunächst nach einem denkbar schlechten Ort für Pflanzen aus. Trotzdem reichen vielen Wildkräutern bereits kleinste Mengen Erde, Staub und Feuchtigkeit aus.

Mit der Zeit sammeln sich in den Fugen organische Rückstände. Samen werden durch den Wind hineingetragen und finden dort überraschend gute Bedingungen. Nach einem Regenschauer bleibt zwischen den Steinen häufig länger Feuchtigkeit erhalten als auf der offenen Fläche.

Vor allem Löwenzahn, verschiedene Gräser und andere robuste Pflanzen können sich dadurch schnell ausbreiten. Manche entwickeln kräftige Wurzeln, die tief zwischen die Steine reichen. Zieht man nur den sichtbaren Teil heraus, wächst die Pflanze später wieder nach.

Deshalb ist es sinnvoll, junge Pflanzen möglichst früh zu entfernen.

Natron als einfacher Haushaltshelfer

Natron kennen die meisten Menschen aus der Küche oder vom Reinigen. Es wird beispielsweise zum Backen, gegen unangenehme Gerüche oder zum Reinigen verschiedener Oberflächen verwendet.

Auch bei Unkraut wird es gelegentlich eingesetzt. Natron verändert die Bedingungen auf der behandelten Pflanzenoberfläche und kann empfindliche junge Pflanzen austrocknen beziehungsweise schädigen.

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