Hier liegt der wichtigste Punkt bei dieser Methode.
Natron sollte nicht großzügig im Beet verteilt werden.
Wenn sich beispielsweise ein Unkraut direkt neben einer Tomatenpflanze, Rose oder einem anderen Gewächs befindet, ist mechanisches Entfernen meistens die bessere Wahl.
Auch größere Mengen Natron im Boden sind nicht sinnvoll. Sie können die Bodenbedingungen verändern und dadurch Pflanzen beeinträchtigen.
Die Methode eignet sich deshalb eher für gezielte Anwendungen in einzelnen Fugen als für den kompletten Garten.
Kochendes Wasser als einfache Alternative
Eine weitere häufig genutzte Methode ist heißes Wasser.
Wer beispielsweise Wasser vom Kochen übrig hat, kann es nach Möglichkeit gezielt über Unkraut in Pflasterfugen geben. Die Hitze schädigt die Pflanzenzellen und lässt das Grün häufig innerhalb kurzer Zeit zusammenfallen.
Auch hier muss man vorsichtig arbeiten, denn heißes Wasser beschädigt selbstverständlich ebenfalls jede andere Pflanze, mit der es in Kontakt kommt.
Bei einzelnen Fugen kann diese Methode jedoch praktisch sein.
Warum Ausreißen trotzdem eine der besten Methoden bleibt
So verlockend Haushaltsmittel auch sein mögen: Bei wenigen Pflanzen ist das klassische Jäten häufig die einfachste Lösung.
Wichtig ist lediglich, die Wurzel möglichst vollständig zu entfernen.





