Erbsen und Möhren: Eine Kombination, die wahrscheinlich viele noch von früher kennen.
Gurkensalat: Die frische Säure ist ein schöner Kontrast zum kräftigen Fleisch.
Rotkohl: Besonders in der kalten Jahreszeit eine tolle Kombination.
Auch eine Scheibe Brot und ein Klecks Senf reichen manchmal vollkommen aus.
Variante mit Käse
Wer es etwas kräftiger möchte, kann der Hackfleischmasse etwa 80–100 g geriebenen Käse hinzufügen.
Gouda oder Emmentaler eignen sich dafür besonders gut.
Diese Variante würde ich allerdings ausschließlich zum direkten Garen und anschließenden Essen, Kühlen oder Einfrieren verwenden – nicht als frei erfundene Einkochrezeptur.
Variante nach Hausmannsart
Für einen noch klassischeren Geschmack kann zusätzlich ein Teelöffel Majoran und etwas mehr Senf verwendet werden.
Auch fein gehackte Petersilie passt hervorragend hinein.
Wer es würziger mag, gibt eine kleine Prise Muskat dazu.
So erinnert der Geschmack ein wenig an die traditionellen Frikadellen, die früher bei Oma auf dem Küchentisch standen.
Warum wird Hackbraten manchmal trocken?
Meistens gibt es dafür zwei Gründe.
Entweder wurde zu wenig Flüssigkeit beziehungsweise Bindung verwendet oder das Fleisch wurde zu lange gegart.
Die Mischung aus Ei, Milch und eingeweichten Semmelbröseln hilft dabei, Feuchtigkeit im Hackbraten zu halten.
Auch die Kerntemperatur ist wichtig. Sobald das Hackfleisch sicher durchgegart ist, sollte es nicht unnötig lange weiter erhitzt werden.
Kann ich gemischtes Hackfleisch verwenden?
Natürlich.
Eine Mischung aus Rind- und Schweinehack wird häufig sogar etwas saftiger als ausschließlich mageres Rinderhack.
Wer Rinderhack bevorzugt, kann aber problemlos dabei bleiben.
Bei sehr magerem Hackfleisch sollte man besonders darauf achten, es nicht zu lange zu garen.
Mein Tipp für besonders guten Geschmack
Die Hackfleischmasse nach dem Vermischen etwa 15–20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Dadurch können sich Gewürze und Aromen etwas besser verteilen.
Außerdem lässt sich die Masse danach häufig leichter portionieren.
Und den kleinen Probeklecks in der Pfanne würde ich wirklich nicht auslassen. So kann man die Würzung noch korrigieren, bevor die gesamte Menge gegart wird.
Aufbewahrung
Frisch gegarter Hackbraten sollte nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen.
Reste nach dem Abkühlen zügig in den Kühlschrank geben und innerhalb weniger Tage verbrauchen oder portionsweise einfrieren.
Gläser, deren Inhalt lediglich im Backofen oder in einem normalen Schnellkochtopf gegart wurde, sollte man nicht automatisch als haltbare Vorratskonserve betrachten.
Nur ein dafür geprüftes Einkochverfahren macht aus dem Gericht eine für die Lagerung bei Raumtemperatur geeignete Konserve.
Fazit
Hausgemachter Hackbraten ist eines dieser wunderbar unkomplizierten Gerichte, bei denen einfache Zutaten vollkommen ausreichen.
Hackfleisch, Zwiebeln, Senf, ein paar Gewürze und eine würzige Ketchupschicht ergeben ein herzhaftes Essen, das sich hervorragend portionsweise vorbereiten lässt.
Wer lediglich einige Mahlzeiten vorbereiten möchte, fährt mit Garen, Kühlen oder Einfrieren besonders unkompliziert.
Beim echten Einkochen von Hackfleisch für die langfristige Lagerung sollte man dagegen keine improvisierten Angaben zu Druck und Einkochzeit verwenden. Hier lohnt es sich, konsequent nach einer geprüften Anleitung für Fleischkonserven zu arbeiten.












