Beim Backen und Braten entstehen nicht nur sichtbare Krümel. Fett und Flüssigkeit können als feine Spritzer im gesamten Innenraum landen. Besonders problematisch wird es, wenn diese Rückstände anschließend bei hohen Temperaturen immer wieder erhitzt werden.
Mit der Zeit werden aus kleinen Flecken dunkle, hartnäckige Verkrustungen.
Genau hier kommt das heiße Wasser ins Spiel. Wird ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser in den warmen Backofen gestellt, verdunstet ein Teil davon. Der Wasserdampf verteilt sich im Innenraum und schlägt sich auf den Oberflächen nieder. Dadurch können angetrocknete Rückstände Feuchtigkeit aufnehmen und weicher werden.
Das bedeutet nicht, dass sich sämtliche Verschmutzungen von alleine lösen. Der große Vorteil zeigt sich vielmehr danach: Statt trockene Krusten mühsam abzukratzen, lassen sich viele Stellen mit einem feuchten Schwamm oder Tuch wesentlich leichter bearbeiten.
Ähnliche Prinzipien werden auch bei Backöfen mit speziellen dampfunterstützten Reinigungsprogrammen genutzt. Für einen normalen Backofen kann man sich den Effekt in vereinfachter Form ebenfalls zunutze machen.





