Sie war cremig, leicht würzig, ein bisschen säuerlich und hatte genau diese angenehme Senfschärfe, die nicht alles andere überdeckt.
Später habe ich viele Varianten ausprobiert.
Manche waren mir viel zu sauer.
Andere schmeckten fast nur nach Mehl.
Und bei einigen wurde so viel Senf verwendet, dass man von den restlichen Zutaten kaum noch etwas merkte.
Für mich muss eine gute Senfsauce ausgewogen sein.
Man soll den Senf deutlich schmecken, aber gleichzeitig auch die Cremigkeit von Milch und Sahne. Ein kleiner Schuss Essig bringt Frische hinein und eine winzige Menge Zucker rundet die Säure ab.
Gerade diese Kombination macht aus einer einfachen Mehlsauce etwas, von dem man am Ende doch noch einen zusätzlichen Löffel auf die Kartoffeln gibt.





