Bei weißen Baumwolltextilien kann man – sofern Pflegeetikett und Herstellerangaben es erlauben – eine Lösung aus warmem Wasser und der empfohlenen Menge Percarbonat herstellen und das Kleidungsstück eine Weile darin einweichen.
Danach kommt es ganz normal in die Maschine.
Das mache ich beispielsweise bei weißen Geschirrtüchern, die irgendwann diesen typischen gelblich-grauen Schleier bekommen.
Gerade Geschirrtücher sind so ein Thema.
Sie kommen mit Fett, Kaffee, Tomatensoße und allem Möglichen in Kontakt. Nach einigen Monaten wirken manche selbst frisch gewaschen nicht mehr wirklich sauber.
Nach einem Einweichbad und anschließendem Waschgang sehen sie häufig deutlich besser aus.
Aber bitte nicht einfach jedes Kleidungsstück darin einweichen.
Bei Wolle, Seide und vielen empfindlichen Stoffen ist Sauerstoffbleiche keine gute Idee. Auch bei farbigen Kleidungsstücken wäre ich vorsichtig, denn je nach Material und Färbung kann sich die Farbe verändern.
Ich benutze diesen Trick deshalb fast ausschließlich für robuste weiße Textilien.
Und selbst bei Weiß gibt es Unterschiede.
Ein weißes Baumwollhandtuch ist ziemlich unkompliziert.





