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Waffelteig – so geht das einfache Grundrezept

Dabei lieber zunächst etwas weniger verwenden. Beim Schließen verteilt sich der Teig noch stark. Ist zu viel Teig im Eisen, läuft er an den Seiten heraus.

Das Waffeleisen schließen und die Waffel ungefähr 3 bis 4 Minuten backen.

Die genaue Zeit hängt natürlich vom Gerät ab. Manche Waffeleisen sind deutlich heißer als andere. Deshalb am besten bei der ersten Waffel beobachten, wie schnell sie Farbe bekommt.

Wenn kaum noch Dampf aus dem Gerät kommt, ist die Waffel meistens schon recht weit gebacken.

Das Waffeleisen vorsichtig öffnen. Die Waffel sollte goldbraun sein und sich leicht lösen.

Am besten mit einer Holz- oder Silikongabel herausnehmen, damit die Beschichtung des Waffeleisens nicht beschädigt wird.

Die fertige Waffel auf ein Kuchengitter legen.

Das ist tatsächlich besser als ein Teller. Auf einem Teller sammelt sich unter der heißen Waffel Dampf und sie wird schneller weich. Auf einem Kuchengitter kann die Luft zirkulieren und die Oberfläche bleibt knuspriger.

Dann die restlichen Waffeln auf dieselbe Weise backen.

Zwischendurch muss das Eisen normalerweise nicht jedes Mal neu eingefettet werden, besonders wenn der Teig bereits genügend Butter enthält. Nur wenn die Waffeln anfangen festzukleben, noch einmal ganz leicht einfetten.

Die frisch gebackenen Waffeln am besten direkt servieren.

Ganz klassisch reicht schon etwas Puderzucker. Gerade warme Waffeln mit Puderzucker sind für mich sowieso kaum zu übertreffen.

So werden Waffeln besonders gut

Ein häufiger Fehler ist, zu viel Teig ins Waffeleisen zu geben. Dadurch läuft er heraus und die Waffel wird oft ungleichmäßig dick. Lieber bei der ersten Waffel etwas vorsichtiger dosieren und dann die richtige Menge für das eigene Gerät herausfinden.

Auch die Temperatur spielt eine große Rolle. Ist das Eisen nicht heiß genug, werden die Waffeln eher weich und blass. Ist es dagegen extrem heiß, bräunen sie außen sehr schnell, während sie innen eventuell noch nicht ganz fertig sind.

Für besonders lockere Waffeln kann man die Eier auch trennen. Eigelb wie beschrieben in den Teig geben, das Eiweiß separat steif schlagen und ganz zum Schluss vorsichtig unterheben. Dadurch werden die Waffeln noch luftiger.

Wer es etwas aromatischer mag, kann einen halben Teelöffel Zimt in den Teig geben. Besonders im Herbst und Winter passt das wunderbar.

Auch etwas fein abgeriebene Zitronenschale macht sich sehr gut. Damit schmecken die Waffeln etwas frischer.

Für Vanillefans kann zusätzlich ein Teelöffel Vanilleextrakt in den Teig.

Wenn Kinder mitessen, sind frische Erdbeeren oder Bananenscheiben dazu meistens sofort beliebt. Dazu noch etwas Sahne und aus einem einfachen Grundrezept wird direkt ein richtig schönes Dessert.

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